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St. Patrick's Segen

Moin,

ein kleiner "Nachtrag" zu Irland noch :-)

War heute endlich mal wieder im Taunus mountainbiken. Da dort trotz Frühling alles völlig mit Laub zugemüllt ist, mutiert das Radfahren zum reinen Glücksspiel. Demzufolge habe ich einen Stein übersehen, bin mit dem Hinterreifen draufgeknallt, der sich dann binnen drei Sekunden sämtlicher ihn belastender Luft entledigte.

Just in dem Moment war ich allerdings auf einen Feldweg gestoßen. Und auf selbigem tuckerte grad ein kleiner Trecker auf mich zu. "ÄÄäähhh haaallo - fahren SIE zufällig zum nächsten S-Bahn-Bahnhof? Ich hab 'nen Platten..." "Jau, schmeiß's Rad hinten drauf und spring auf!". Gesagt, getan. Mein Rad auf das frisch gefällte Brennholz gehievt, mich hinterhergehievt und mit der Frau des guten Mannes auf dem Holz sitzend durch's Dorf zum Bahnhof gezuckelt.

Als ich fragte, ob's am Bahnhof vielleicht einen Bäcker gebe, wo ich mir ein Brötchen oder dergleichen zur Stärkung kaufen könnte, musste sie zwar verneinen - aber: "Ich hab selber noch eins dabei - ist Mett ok?" :-D :-D Somit saß ich bei herrlichstem Wetter und mit geplättetem bike hinten auf'm Trecker, hab mein Mettbrötchen gefuttert und konnte kurz danach in die S-Bahn nach FFM einsteigen.

Dort stiegen dann eine Station später ein paar grün gewandetet Jugendliche ein, die offensichtlich St. Patrick die Ehre erweisen wollten. Sie waren gut mit gerstehaltigen Erfrischungsgetränken bevoratet - und überließen mir auf freundliche Anfrage und das Überlassen eines Euros eine Flasche Kilkenny, die mich dann auf meiner Rückfahrt nach FFM vor dem Verdursten rettete :-)

Tja. Das fällt wohl alles sowohl unter "Glück im Unglück" als auch "was ein herrlicher Frühlingstag". Würde mal sagen, das hab ich der schützenden Hand des St. Patricks zu verdanken gehabt :-D

Beste Grüße,
der ex-Aussie, ex-Porteno und ex-Dubliner

PS: Schöne Grüße an alle bisherigen Leser, die sich kürzlich oder noch immer nicht "enttarnt" haben! :-)
17.3.12 17:25


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Galway

Am vergangen Donnerstag kam denn nun Kai nach Dublin, um mich zu besuchen.
Um's kurz zu machen: Galway ist nett, ich fand's aber nicht sooo dolle, wie alle immer sagen. Kann aber auch darin liegen, dass ich inzwischen reizüberflutet bin und einfach mal ein bisschen impressionenfreie Zeit brauche.
Außerdem haben wir es beide geschafft, uns den Magen mit Austern zu verderben - seit Sonntag plagen wir uns mit einer leichten Lebensmittelvergiftung rum.
War gestern und heute nicht auf der Arbeit - ging einfach nicht. Äußerst nervig - tagsüber bin ich recht fit und kann sogar Blogeinträge wie diesen schreiben; abends gehen dann die Schmerzen wieder los. Nicht schön.

Nun ja. Ich hoffe, dass ich morgen wieder ins Büro kann. Dann noch drei Arbeitstage und dann geht's am Samstag morgen um 0700 gen Heimat. Was bedeutet, dass ich um 0330 aufstehen muss *grummel*

Photos vom Wochenende mit Kai gibt's hier, Videos habe ich diesmal keine gedreht, sorry.

Cheerio,
Ben
14.2.12 17:29


Belfast

Hallo zusammen,

sorry erstmal für die lange Abstinenz - myblog.de hatte wohl eine Auszeit. Hier dann mal flugs der schon lääängst geschriebene Artikel für das vorletzte Wochenende:



Zwei Stunden Zugfahrt - und zack war ich plötzlich in einem anderen Land! Weder im Zug noch im Auto kriegt man irgendwie mit, wann/ wo man die Grenze von der Republic of Ireland zu Northern Ireland überquert. Ziemlich irritierend, wenn man bedenkt, welche politische Bedeutung dieser Grenze beikam/ -kommt. Auf der Arbeit wurde ich aufgeklärt, dass man es TUNLICHST vermeidet, irgendwelche Grenzmarkierungen aufzustellen, "cuz THESE place would get constantly bombed by BOTH sides"...
Ein oder zwei Tage vor Abfahrt wurde ich noch darüber aufgeklärt, dass es nicht einfach "das" britische Pfund gibt. Es gibt das englische, schottische, walisische und eben nordirische Pfund! :-O Insbesondere mit letzterem kann es einem wohl tatsächlich passieren, dass einem das Geld in England/ Schottland/ Wales nicht "abgenommen" wird. :-O Was es nicht alles gibt... Aber ich hatte am WE glücklicherweise keine Probleme in dieser Richtung. Habe mich lediglich darüber amüsieren können, dass auf der fünf-Pfund-Note eine Whiskey-Destillerie abgebildet ist, die ich dann übrigens am Samstag auch gleich besucht habe :-)
Aber eins nach dem anderen. Im Zug saßen mir gegenüber - natürlich zwei Deutsche. Argh :-D Ein Pärchen, die beide in Dublin in der Hotellerie arbeiten. War nett zum Quatschen - die Strecke Dublin-Belfast gibt aussichtstechnisch nicht wirklich was her und so konnte ich wenigstens vermeiden, alles zu verpennen.
Am Freitag abend kam ich also in Belfast an. Die Innenstadt? Ziemlich schick überraschenderweise. Wahrscheinlich viele Neubauten, um die Narben der Geschichte zu verdecken. Es war allerdings nix los - außer einer Horde Emos vor der City Hall und einer anderen Horde Teenager vor'm McD in der Innenstadt. Letztere hatten sogar irgendwas ghettoblastermäßiges dabei und spielten weichgespülte Herzschmerzmucke. Ich dachte, ich bin in den 80ern in den USA (ok, die hatten im Zweifelsfall noch wenigstens coole Musik...).
Hab mich dann mit Garnelen+Pommes und Weißwein verwöhnt und bin zeitig ins Bett - am nächsten Tag ging's früh raus! Und zwar gen Giants Causeway! Der Reisebus war trotz totaler Nebensaison (wie ich dachte) rappelvoll mit Asiaten und French Canadians. Nun ja ;-) Der guide war ziemlich cool. Als wir aus Belfast rausfuhren, wies er auf irgendein neu errichtetes Gebäude hin. Er meinte: "Dafür hat die Stadt einen Ingenieur aus England einfliegen lassen, damit der das alte Gebäude sprengt. Was für eine Verschwendung. Man hätte es auch einfach uns Nord-Iren machen lassen können. Man hätte niemanden dafür bezahlen müssen, es wäre nachts passiert und keiner hätte sich gewundert"... Was den Nordirland anging, hielt er sich außer diesem Scherz am Rande aber zurück - all das liegt noch so kurz zurück. Da er nicht wisse, wo alle im Bus herkämen und da er niemandens Gefühle verletzen wolle, spräche er dieses Thema nicht an.
Zum Thema Titanic - die in Belfast gebaut wurde - und den damals gegen die Werft/ Stadt erhobenen Vorwürfe/ Fragen, warum das Schiff unterging, hielt er es mit der offiziellen Erklärung Belfasts: "Als die Titanic Belfast verließ, war sie 100% in Ordnung. Wenn IHR einen schottischen engineer und einen englischen Kapitän anheuert und mit dem Ding vor einen kanadischen Eisberg fahrt, ist das nicht unser Problem". *g*
Nach einem kurzen Photostop am Carrickfergus Castle ging's weiter zur Carrick-a-rede bridge. Eine wacklige Hängebrücke an der bilderbuchmäßig zerklüfteten und von Möwen bewohnten irischen Felsküste, für deren Überquerung einem mal eben fünf Pfund abgeknöpft werden. Egal, war eine tolle Aussicht. Leider auf dem Rückweg zum Bus von einem Wolkenbruch überrascht worden :-(
In der dann angesteuerten und weiter oben erwähnten Bushmill's Distillery konnte man sich dann mit Souvenirs der flüssigen Art eindecken. Irischer Whiskey ist der Hammer! Dreifach destilliert - sooo mild... Yummy.
Die Hauptstation war dann der Giant's Causeway. Schon ein interessanter Anblick, wie diese fünf- bis sechseckigen Steinsäulen im Wasser stehen - aber sooo dolle nu' auch wieder nicht. Aber nett zum Knipsen.
Abends ging's dann wieder in die City. Auf in die Crown Bar. Als ich grad den ersten "hot whiskey" meines Lebens bestellte, wurde das sogleich mit einem "good choice" anerkennend kommentiert und ich war mit einem Belfaster Paar (in ihren frühen 40ern oder so) im Gespräch. Echt cool: egal, wo auf dieser Insel - im Pub kommt man wirklich so leicht mit Einheimischen in Kontakt, wie's in allen Reiseführern steht.
Als ich dann in der oberen Etage noch gegessen hatte, wurde ich wieder angesprochen. Diesmal von zwei Mädels in meinem Alter, die fragten, ob ich wüsste, wo man noch so hingehen könnte zwecks Konsums alkoholischer Getränke. Und ob ich aus Australien wäre. Nein - ich nicht, aber die beiden :-D Sind dann in der Crown Bar versackt. Da die beiden einen Mietwagen hatten, auch in meiner YHA untergebracht waren, am nächsten Tag ebenfalls nach Dublin wollten und ich keine Lust hatte, auf meinen erst um 1900 abfahrenden Zug am Sonntag zu warten, bin ich dann spontan mit den beiden Sonntag mittag losgefahren.
War soweit eine angenehme Fahrt - auch wenn es etwas scary war, als die eine der anderen auf dem Parkplatz einer Tankstelle beibringen wollte, wie man einen Schaltwagen fährt... :-D

Alle Photos von dem WE gibt's hier; Videos gibt's auf youTube. Viel Spaß!
14.2.12 17:17


Argentinien!

AAaaargh, ich werde übrigens weiterhin von Argentinien verfolgt.
Habe mich an meiner Uni als "Pate" für neue Austauschstudenten angeboten, die ab dem kommenden Semester bei uns sein werden. Habe einen zugeteilt bekommen - aus, na, woher wohl? Riiichtig, Argentinien... :-D
2.2.12 22:53


Photos

Ich verlinke zwar oft in meinen Blogs direkt auf einzelne meiner Photos. Wer aber alle Bilder sehen will oder auch mal unabhängig von meinen Blogeinträgen schauen möchte, ob ich heimlich schon wieder neues Bildmaterial hochgeladen habe (meistens einige Tage vor dem weitaus "aufwändigeren" Artikelschreiben :-) ), wird bei der Übersicht meiner Photoalben im Netz fündig.
Viel Spaß beim Photos gucken!
2.2.12 22:52


2. Dublin-WE, 2. Teil

Tja, am vergangenen Sonntag bin ich im Knast gelandet.
Freiwillig.
Alkoholisiert.
:-)

Ich wollte mir nämlich das Kilmainham Gaol (gaol = alte englische Schreibweise für jail) anschauen. Als ich um 1400 dort eintrudelte, sagte man mir aber, dass sie so viele Besucher hätten, dass ich erst an der letzten Tour des Tages teilnehmen könnte. Diese sollte um 1620 stattfinden.

Hm, was also tun mit gut zwei Stunden freier Zeit? Nun, das Guinness Store House, sprich die Guinness-Brauerei liegt nur fünf Busminuten vom gaol entfernt. Los ging's!
Das store house ist beeindruckend groß - und das enthaltene "Museum" unglaublich groß, modern und stylish. Und zum Abschluss des Roundgangs (der eigentlich keiner ist - das ganze erstreckt sich über mehrere Etagen und einen ziemlich ausgeklügelten Gastro-/ Shoppingbereich...) gibt's natürlich das obligatorische Brauereibesichtigungs-Bier, in diesem Fall natürlich ein frisch gezapftes Guinness. Serviert wird selbiges in der großspurig "gravity bar" titulierten hauseigenen Bar, das das Gebäude krönt. Bei einer herrlichen Aussicht über die Stadt konnte ich also ein Bier ganz knapp vor vier genießen, um mich dann flugs wieder zurück zum Kilmainham Gaol zu begeben.

Meine Gastgeberin hatte mir kurz vorher noch gesteckt, dass einer der tour guides dort der Mann ihrer (nebenan von uns wohnenden) Schwester ist. Hab "meinen" tour guide natürlich gleich noch vor der Tour angequatscht, ob er vielleicht Connor sei - und er war's! :-) Netter Kerl, haben ein bisschen gequatscht. Und nach der Tour hat er mich praktischerweise gleich mit nach Hause gefahren :-)
Anfangs ging's in die Gefängniskapelle . Dort wurde einer der politisch Inhaftierten eine Viertelstunde vor seiner Hinrichtung getraut...
Weiter durch die alten Teile des Gefängnis'. Damals waren Einzelzellen als moderner "Luxus" eingeführt worden. Früher bestand ein "Gefängnis" einfach aus einem überdimensionierten Käfig, in den alle ortsansässigen Verbrecher gesperrt wurden. Im Idealfall hoffte man, dass sie durch vorzeitiges Ableben die Nerven der Wächter erleichtern würden - de facto zeichnete sich dieser Justizvollzug allerdings vornehmlich dadurch aus, dass in diesem Käfig ein reger Austausch bzgl. der besten Einbruchs- und Abmurksmethoden stattfand, gepaart mit einem steigenden Hass auf und Abstand von der "normalen" Bevölkerung.
Nun bekamen die Häftlinge also einzelne Zellen, um stattdessen über ihr Leben zu kontemplieren und zu zumindest reuigen Sündern zu werden.
Bestandteil der ansonsten nicht wirklich existierenden Möblierung dieser Zellen war ein Eimer, der als Toilette fungierte. Schockierender Fakt des Tages: es gibt noch HEUTE (!!!) Gefängnisse in Großbritannien und Irland, in denen es in Gefängniszellen statt Toiletten nur Eimer gibt! Das hat mich ernsthaft schockiert.
Weiter ging's dann an den Zellen des etwas moderneren Todestrakts . Allmählich dämmerte mir die geschichtliche Bedeutung dieses Gefängnisses. So ziemlich alle wichtige Anführer des Osteraufstandes, der letztlich die Unabhängigkeit Irlands herbeiführte, wurden hier inhaftiert und exekutiert. Einer davon war schon in den Kämpfen so schwer verletzt worden, dass er zu seiner eigenen Hinrichtung an einen Stuhl gebunden werden musste, da er nicht stehen konnte...
Der east wing respektive der "viktorianische" Teil des Gefängnisses kommt einem merkwürdig bekannt vor - er diente als Filmkulisse u.a. für The Italian Job. Und sieht ziemlich schick/ beeindruckend aus, wenn man ein Gefängnis so beschreiben kann.

Soweit also zum geschichtlichen bzw. brauereitechnischen Teil Dublins.

Morgen geht's nach Belfast; u.a. gucke ich mir am Samstag den Giant's Causeway an, eine ziemlich ungewöhnliche Felsformation aus sechseckigen Steinsäulen. Und am Sonntag will ich eine "black cab tour" machen, bei der man zu den diversen "hot spots" der Bombenanschläge/ Aufstände/ Straßenschlachten des Kampfes um Nordirland gefahren wird... :-O

Cheerio, gute Nacht und bis bald -
Ben
2.2.12 22:46


Wolle Pony kaufen?

Um dann mal weiter von meinem letzten WE zu berichten...

Als ich nun in Waterville, einem kleinen Kuhdorf mitten in der County Cork angekommen war und in meinem B'n'B eingecheckt hatte, bin ich natürlich, ganz Ire, in den direkt angrenzenden Pub gegangen und bin auch gleich mit zwei Typen ins Gespräch gekommen. Das ist hier ECHT so, dass man sofort ins Quatschen kommt und nicht wie in Deutschland erst mal misstrauisch beäugt wird...
Zumindest einer der beiden hatte schon gut einen im Kahn - beide sprachen auf jeden Fall extrem "irisch". Immerhin nicht Gälisch (Waterville liegt in einem Teil Irlands, wo wirklich noch Gälisch "aktiv" gesprochen wird. Manche Beschilderungen sind nur in gaeilge statt zweisprachig mit Englisch wie sonst überall in Irland). Ich kam mir vor, als hätte ich gerade Englisch gelernt...
Während die beiden mutmaßten, ich sei deutscher Spion (was aber aufgrund meines Schuhwerks ausgeschlossen werden konnte), trank man natürlich das eine oder andere Guinness, höchst vorzüglich gezapft. Irgendwann ergab es sich, dass ich dem Nüchterneren die Hand schüttelte, um mich brav für ein Guinness zu bedanken.
Etwas später erzählte er mir, dass er als Hobby Pferde und Ponys züchtet. Und - nun ja, ich ja gerade in einen Kauf eingewilligt und dies mit Händedruck bestätigt hatte. Als ich noch lachend abwimmelte, rief er seinen Bruder an:
"Oi, kannst du das Pony zum Pub rüberbringen?
Ja, ich hab hier so einen komischen Deutschen - der will's unbedingt kaufen.
Ja, jetzt.
JA - zum Pub! Kannst gleich rüberkommen
Cool - bis gleich!"
Irgendwann war er plötzlich verschwunden. Gut eine halbe Stunde später war er wieder da, wir quatschten weiter. Mittendrin meinte er dann "Das Pony hab ich übrigens an deinen Wagen angebunden". "Äh - wie bitte?" "Na, du meintest doch vorhin, du hast einen Ford Focus als Mietwagen" "Äh - ja..?" "Naja, und der steht ja vorne vor'm Pub. Schwarzer Ford, ein paar Meter die Straße hoch. Da habe ich das Pony drangebunden, das du kaufen wolltest. € 200".
"Äääähm, mein Mietwagen ist SILBERN und steht ein paar Meter die Straße RUNTER"
Daraufhin fiel ihm erstmal alles aus dem Gesicht.
Ich hab dann noch mal nachgefragt, ob er echt so herrlich blöd gewesen ist. Ja, wäre er. Wir also raus.
Nach links geguckt (wo mein Auto stand) - nach rechts geguckt (wo er ein Pony erwartete zu sehen).
Kein schwarzer Ford Focus, kein Pony.
"Oh shit, where's the pony"? (Man muss sich das jetzt noch etwas bildlicher vorstellen: Typ vom Land, schmutzige Jeans und Hände, arbeitet auf dem Bau. Dufte Typ, ein paar Guinness getrunken. Aussprache irisch wie sie (meinem Verständnis nach) nicht irischer sein kann: "Ooooh shit, weeers se pooony?!"
Göttlich. Ich hab noch mehrmals nachgefragt, er hat immer wieder beteuert, tatsächlich sein Pony an einen Focus drangebunden zu haben - und nun waren weder Tier noch Auto mehr da... Ich werd nie erfahren, was wirklich Sache war - aber die ganze Situation war zum Schießen...

Woran er übrigens erkannte, dass der besagte schwarze Focus einem Nicht-Dorfbewohner gehören musste? Er war abgeschlossen...

Und in der nächsten "Folge" erfahrt ihr, warum ich vorgestern nach dem Trinken eines Guinness im Gefängnis gelandet bin... ;-)
30.1.12 21:20


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